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FabrikmuseumWollproduktion auf der Nordwollevon Klemens Manemann |
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Im Anschluss daran besorgten die Streckmaschinen die völlige Parallellegung der Fasern durch Strecken (4 bis 12fach verziehen) und Doublieren (6 bis 16fach) mehrerer Krempelbänder und erzeugten dadurch ein Band von größerer Gleichmäßigkeit, welches nunmehr auf Kammmaschinen (auch: Kammstuhl) ausgekämmt wurde. |
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Zwischen den Streckmaschinen, deren erste Topfstrecke hieß, war die Plättmaschine (Lisseuse) mit Trockenapparat geschaltet. Hier wurde aus der Wolle die Schmälze herausgewaschen und beim Trocknen gleichzeitig durch eine geringe Dehnung die Kräuselung der Wolle vermindert. Für die weitere Bearbeitung musste wieder etwas geschmälzt werden. |
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| Hiermit war der Kämmprozess und damit die eigentliche Vorbereitung der Wolle für das Spinnen beendet. |
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Vorspinnerei (Vorbereitung)Die Vorbereitung brachte die von der Kämmerei gelieferten starken Kammzugbänder durch wiederholtes Doppeln und Strecken (Doppelnadelstabstrecken) nach und nach auf den Grad von Gleichmäßigkeit und Feinheit, den der eigentliche Spinnprozess erforderte. |
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Das Ergebnis war ein durch "Nitscheln" (Nitschelstrecke) oder "Drehen" (Flyer) verfestigtes dünnes Faserband: das Vorgarn. |
FeinspinnereiDie Feinspinnmaschinen erzeugten Kammgarn, indem das Vorgarn verzogen, mit Drehung versehen und auf Spinnhülsen aufgewickelt wurde. Die Drehung gab dem Garn die gewünschte Festigkeit. Als Feinspinnmaschinen dienten je nach Art des zu erzeugenden Garnes Wagenspinner (Selfaktoren) und Ringspinnmaschinen (für Webgarne) oder Flügelspinnmaschinen (für Strickgarne). |
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Fragen, Anregungen ? Dann bitte Mail an manemann@fabrikmuseum.de |